Beschäftigungsförderung AktiF und AktiF PLUS

Seit dem 1. Januar 2019 gibt es in der Deutschsprachigen Gemeinschaft eine neue Form der Beschäftigungsförderung: AktiF und AktiF Plus. Durch die AktiF- oder AktiF Plus-Zuschüsse werden Arbeitgeber finanziell unterstützt, wenn sie Personen einstellen, die auf unserem Arbeitsmarkt benachteiligt sind.

Prioritäres Ziel ist es, die Arbeitslosigkeit in der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu bekämpfen und die Beschäftigung zu steigern.

Die AktiF und AktiF Plus-Beschäftigungsförderung hebt andere bestehende Maßnahmen auf.

Weitere Informationen rund um die neue Beschäftigungsförderung finden Sie im Folgenden.

Verstärkte Förderung aufgrund der Corona-Maßnahmen.

Besondere AktiF(Plus)-Förderungen während der Corona-Krise

Am 27. April 2020 hat das Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft das Krisendekret II verabschiedet, welches Maßnahmen im Bereich der AktiF- und AktiF PLUS-Beschäftigungsförderung beinhaltet. Folgende 3 aktuelle Maßnahmen dienen dazu, die Kriseneffekte abzufedern und zum anderen Anreize für Neueinstellungen während und nach der Krise zu schaffen.

1) ab dem 01.01.2021: Erhöhung aller Förderbeträge um 4 %

Ab dem 1. Januar 2021 werden alle Förderbeträge um 4% erhöht.

2) Verdoppelung der Zuschüsse für die Laufzeit vom 01.07.2020 bis zum 30.06.2021

Wer ist betroffen?

Für alle Einstellungen, die zwischen dem 01.07.2020 bis zum 30.06.2021 über AktiF oder AktiF Plus getätigt werden/wurden, erhält der Arbeitgeber in diesem Zeitraum den doppelten Förderbetrag.

Ab dem 1. Juli 2021 gelten wieder die „normalen“ Förderbeträge (vorbehaltlich einer Verlängerung der Maßnahme durch den/die zuständige/n Minister/in).

Alle „Arten“ von Arbeitgeber (Privatsektor, VoGs, lokale Behörden etc.) profitieren hiervon, und dies für alle 4 Möglichkeiten der Förderung, nämlich:

  • klassisch (genannt „allgemeiner Zuschuss“) oder
  • nach Ausbildung IBU, AiB, mittelständischer Lehre oder Industrielehre (ohne Degressivität in den Beträgen, auch „allgemein vorteilhaft“ genannt) und vorausgesetzt, dass eine AktiF (PLUS)-Bescheinigung zu Beginn der Ausbildung ausgestellt wurde, oder
  • projektgebunden (für VoGs oder gleichgestellte Arbeitgeber: mit Abkommen Ministerium) oder
  • konventioniert (für lokale Behörden wie Gemeinden, ÖSHZ, Polizei, Interkommunalen etc: mit Abkommen Ministerium)

Wie hoch sind die Zuschüsse?

Durch die Verdoppelung ergeben sich folgende Zuschüsse:

Ab dem 01.01.2021 – inkl. der 4%igen Erhöhung (siehe Punkt 1):

 

Allgemeiner Zuschuss

Allgemein vorteilhafter Zuschuss nach Ausbildung

Projektgebundene / konventionierte Stellen

AktiF

Jahr 1: 12 x 1.062€ (12.744€)

Jahr 2: 12 x 638 € (7.656€)

Jahr 1: 12 x 1.062€ (12.744€)

Jahr 2: 12 x 1.062 € (12.744€)

Jahr 1: 12 x 2.126€ (25.512€)

Jahr 2-5: 12 x 1.950€ (23.400€)/Jahr

AktiF PLUS

Jahr 1: 12 x 2.126 € (25.512€)

Jahr 2: 12 x 1.276€ (15.312€)

Jahr 3: 12 x 638€   (7.656€)

Jahr 1: 12 x 2.126 € (25.512€)

Jahr 2: 12 x 2.126 € (25.512€)

Jahr 3: 12 x 1.276 € (15.312€)

Jahr 1:    12 x 3.896€ (46.752€)

Jahr 2-5: 12 x 3.720 € (44.640€)/Jahr

 

3) Vorteilhaftere Förderung nach Ausbildungsmaßnahmen, wenn die Einstellung innerhalb von 6 Monaten erfolgt

Und wenn ich meinen Praktikanten nicht direkt nach der Ausbildung einstellen kann?

Die Einstellung nach einer anerkannten Ausbildung und die damit verbundenen vorteilhafteren Förderungen werden gewährt, wenn der Übergang nach der Ausbildungsmaßnahme innerhalb von 6 Monaten erfolgt. Es muss sich somit nicht um eine nahtlose Einstellung handeln.

Bisher sieht das Dekret vom 28.05.2018 zur AktiF- und AktiF Plus-Beschäftigungsförderung vor, dass nach den Ausbildungen IBU, EPU, AIB, Lehre und Industrielehre eine nahtlose Übernahme in einen Arbeitsvertrag beim Arbeitgeber erfolgen muss, um vom vorteilhaften Zuschuss zu profitieren, d.h. dass der Zuschuss nicht nach einem Jahr (bei AktiF) bzw. nach zwei Jahren (bei AktiF PLUS) reduziert wird.

Aufgrund der Corona-Krise ist dies sicherlich für viele Arbeitgeber nicht möglich. Damit die Arbeitgeber, die im Vorfeld im Rahmen der vorgenannten Ausbildungen AktiF- oder AktiF PLUS-Berechtigte ausgebildet haben, trotzdem vom vorteilhafteren Zuschuss profitieren können, gewährt die Regierung den Arbeitgebern eine Übernahmefrist von maximal 6 Monaten.

Diese verlängerte Übernahmefrist gilt für die Ausbildungsmaßnahmen, die im Zeitraum zwischen dem 13. März 2020 und dem 19. April 2021 enden.

Komme ich als Arbeitgeber für die Vorteile in Frage?

Alle Arbeitgeber mit Niederlassungseinheit in Belgien können die AktiF- oder AktiF Plus- Beschäftigungsförderung nutzen. D.h. kommerzielle, nicht kommerzielle Arbeitgeber und öffentliche Behörden können von dieser Beschäftigungsmaßnahme profitieren.

Somit können auch Arbeitgeber aus dem französischen Sprachgebiet die Förderung bei einer Einstellung einer Person aus dem deutschen Sprachgebiet erhalten.

Ausgeschlossen sind Leiharbeitsvermittler im Falle von Leiharbeitsverträgen (=Interim).

Welche Bedingungen muss die Person erfüllen, die ich einstelle?

Alle AktiF- oder AktiF Plus-Berechtigten müssen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft wohnhaft sein, als nichtbeschäftigte Arbeitsuchende beim Arbeitsamt eingetragen sein, nicht der Schulpflicht unterliegen und nicht das gesetzliche Pensionsalter erreicht haben.

Welche Zielgruppen haben Anrecht auf eine AktiF-Förderung?

Folgende Zielgruppen sind AktiF-Berechtigte und geben dem Arbeitgeber Anrecht auf einen AktiF-Zuschuss:

  1. Jugendliche unter 26 Jahren, ohne Abitur oder Gesellenzeugnis,
  2. Jugendliche unter 26 Jahren, welche höchstens im Besitz von Abitur oder Gesellenzeugnis und seit mindestens 6 Monaten arbeitslos sind;
  3. Ältere Arbeitsuchende ab 50 Jahre, die ihre letzte Arbeitsstelle unfreiwillig verloren haben;
  4. Langzeitarbeitsuchende, das bedeutet Personen, die seit mindestens 12 Monaten als nichtbeschäftigte Arbeitsuchende beim Arbeitsamt eingetragen sind;
  5. Opfer von Umstrukturierungen, Konkursen, Schließungen u.Ä., die höchstens ein Abitur oder Gesellenzeugnis besitzen.

Wer hat Anrecht auf AktiF PLUS ?

AktiF Plus-Berechtigte sind Personen, die größere Schwierigkeiten haben, um sich auf dem Arbeitsmarkt einzugliedern. Sie geben dem Arbeitgeber Anrecht auf einen höheren Vorteil, den AktiF Plus-Zuschuss:

Es handelt sich um nichtbeschäftigte Arbeitsuchende, die mindestens 2 der folgenden vier Vermittlungshemmnisse aufweisen:

  • Eine verminderte Arbeitsfähigkeit;
  • Mindestens 24 Monate als nichtbeschäftigter Arbeitsuchende beim Arbeitsamt eingetragen sein;
  • Kein Abitur oder Gesellenzeugnis besitzen;
  • Weder Deutsch- noch Französischkenntnisse haben ( < Niveau B1).

Wie hoch ist der Zuschuss den ich erhalten werde?

Folgende Beträge werden als Zuschuss gewährt:

Ab dem 1. Januar 2021 werden alle Förderbeträge um 4% erhöht. Daraus ergeben sich folgende Zuschüsse:

 

Allgemeiner Zuschuss

Allgemein vorteilhafter Zuschuss nach Ausbildung

Projektgebundene/
konventionierte Stellen

AktiF

 Jahr 1: 12 x 531 € (6.372 €)
 Jahr 2: 12 x 319 € (3.828 €)

 => max. 10.200 € insgesamt

 Jahr 1: 12 x 531 € (6.372 €)
 Jahr 2: 12 x 531 € (6.372 €)

 => max. 12.744 € insgesamt

 Jahr 1:    12 x 1.063 € (12.756 €)
 Jahr 2-5: 12 x    975 € (11.700 €)/Jahr

 => max. 59.556 € insgesamt

AktiF PLUS

 Jahr 1: 12 x 1.063 € (12.756 €)
 Jahr 2: 12 x    638 €   (7.656 €)
 Jahr 3: 12 x    319 €   (3.828 €)
 

 => max. 24.240 € insgesamt

 Jahr 1: 12 x 1.063 € (12.756 €)
 Jahr 2: 12 x 1.063 € (12.756 €)
 Jahr 3: 12 x     638 €   (7.656 €)

 => max. 33.168 € insgesamt

 Jahr 1:    12 x 1.948 € (23.376 €)
 Jahr 2-5: 12 x 1.860 € (22.320 €)/Jahr


 => max. 112.656 € insgesamt

 

Durch die zusätzliche, zeitlich befristete Verdoppelung der Förderbeträge als Folge der Corona-Sondermaßnahme (siehe oben) ergibt dies:


Ab dem 01/01/2021 – inkl. Verdoppelung UND 4%ige Erhöhung:

 

Allgemeiner Zuschuss

Allgemein vorteilhafter Zuschuss nach Ausbildung

Projektgebundene/
konventionierte Stellen

AktiF

 Jahr 1: 12 x 1.062 € (12.744 €)
 Jahr 2: 12 x    638 €   (7.656 €)

 

 Jahr 1: 12 x 1. 062 € (12.744 €)
 Jahr 2: 12 x 1.062 € (12.744 €)

 

 Jahr 1:    12 x 2.126 € (25.512 €)
 Jahr 2-5: 12 x 1.950 € (23.400 €)/Jahr

 

AktiF PLUS

 Jahr 1: 12 x 2.126 € (25.512 €)
 Jahr 2: 12 x 1.276 € (15.312 €)
 Jahr 3: 12 x    638 €   (7.656 €)
 

 Jahr 1: 12 x 2.126 € (25.512 €)
 Jahr 2: 12 x 2.126 € (25.512 €)
 Jahr 3: 12 x 1.276 € (15.312 €)

 

 Jahr 1:    12 x 3.896 € (46.752 €)
 Jahr 2-5: 12 x 3.720 € (44.640 €)/Jahr


 

 

Wie läuft das Ganze praktisch ab?

Das Arbeitsamt bescheinigt den Arbeitsuchenden, ob die AktiF oder AktiF PLUS Bedingungen erfüllt sind. Hierzu reicht der/die Antragssteller/in einen Fragebogen beim AktiF-Dienst ein.

Die zuständigen Mitarbeiter/innen bearbeiten die Anfrage und wenn die Bedingungen erfüllt sind, wird eine AktiF(PLUS)-Bescheinigung ausgestellt. Auf dieser Bescheinigung steht vermerkt, ob die Person bei einer Einstellung innerhalb der Gültigkeitsdauer Anrecht auf die AktiF- oder AktiF PLUS-Förderung eröffnet. Die Bescheinigung ist 4 Monate gültig. Die Gültigkeitsdauer ist auf der Bescheinigung vermerkt. Wenn es zu einer Einstellung kommt, erhalten Sie die Bescheinigung von Ihrem/r zukünftigen Mitarbeiter/in.

Sie stellen dann den Antrag auf Förderung beim Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Hierzu füllen Sie die Rückseite der Bescheinigung aus und leiten diese an die zuständige Abteilung im Ministerium weiter. Sie haben bis zum 45. Tag nach der Einstellung Zeit, den Antrag auf Förderung einzureichen. Ist diese Frist verstrichen, kann keine Förderung mehr gewährt werden.

Die Bescheinigung kann nur von einem Arbeitgeber aktiviert werden.

Hier finden Sie ein Ablaufschema:

Und wenn die Einstellung schon stattgefunden hat?

Im Idealfall erhalten Sie am Einstellungstag die gültige Bescheinigung Ihres/r neuen Mitarbeiters/Mitarbeiterin. Ist dies nicht der Fall, hat er/sie bis zu 20 Tage nach der Einstellung Zeit, seinen/ihren Antrag beim Arbeitsamt einzureichen. Sofern er/sie am Vortag der Einstellung die Zugangsbedingungen erfüllt, erhält er/sie die entsprechende Bescheinigung. Wenn die Frist von 20 Tagen allerdings verstrichen ist, kann der Antrag nicht mehr bearbeitet werden. Eine Förderung für Sie als Arbeitgeber ist dann nicht mehr möglich.

Und wenn ich meine/n neue/n Mitarbeiter/in vor der Einstellung ausbilde?

Wenn der Arbeitgeber den AktiF- oder AktiF Plus-Berechtigten nach einer bestimmten Ausbildung einstellt, kann er von vorteilhafteren Zuschüssen profitieren.

Dies gilt bei folgenden Ausbildungsmaßnahmen:

  • Individuellen Berufsausbildung im Betrieb (IBU - Ausbildungsmaßnahme des Arbeitsamtes)
  • Einstiegspraktikum (EPU - Praktikumsform des Arbeitsamtes)
  • Ausbildung im Betrieb (AIB - Ausbildungsmaßnahme der Dienststelle für Selbstbestimmtes Leben)
  • Lehre (mittelständige Lehre über das IAWM)
  • Industrielehre
     

Bisher musste ein Arbeitgeber, der einen Kandidaten ausbildete, diese unmittelbar nach deren Abschluss einstellen, um von der „allgemein vorteilhafteren“ Förderung zu profitieren.

Die Bedingung der nahtlosen Einstellung ist -  als Folge einer Corona-Sondermaßnahme - vorläufig aufgehoben. Der Arbeitgeber hat nunmehr max. 6 Monate dafür Zeit, ohne das Anrecht auf den vorteilhafteren Zuschuss zu verlieren.

Dies gilt für alle 5 oben genannten Ausbildungsformen, die zwischen dem 13/03/2020 und 19/04/2021 inkl. geendet haben oder enden werden.

Folgende Beträge werden als Zuschuss gewährt:

Ab dem 1. Januar 2021 werden alle Förderbeträge um 4% erhöht. Daraus ergeben sich folgende Zuschüsse:

 

Allgemein vorteilhafter Zuschuss nach Ausbildung

AktiF

 Jahr 1: 12 x 531 € (6.372 €)
 Jahr 2: 12 x 531 € (6.372 €)

 => max. 12.744 € insgesamt

AktiF PLUS

 Jahr 1: 12 x 1.063 € (12.756 €)
 Jahr 2: 12 x 1.063 € (12.756 €)
 Jahr 3: 12 x     638 €   (7.656 €)

 => max. 33.168 € insgesamt

 

Durch die zusätzliche, zeitlich befristete Verdoppelung der Förderbeträge als Folge der Corona-Sondermaßnahme (siehe oben, gültig für Einstellungen zwischen dem 01/07/2020 und 30/06/2021 und in diesem Zeitraum) ergibt dies:


Ab dem 01/01/2021 – inkl. Verdoppelung UND 4%ige Erhöhung:

 

Allgemein vorteilhafter Zuschuss nach Ausbildung

AktiF

 Jahr 1: 12 x 1. 062 € (12.744 €)
 Jahr 2: 12 x 1.062 € (12.744 €)

 

AktiF PLUS

 Jahr 1: 12 x 2.126 € (25.512 €)
 Jahr 2: 12 x 2.126 € (25.512 €)
 Jahr 3: 12 x 1.276 € (15.312 €)

 

 

Und wie läuft das praktisch ab, wenn eine Ausbildung vor der Einstellung stattfindet?

Die Bescheinigung, auf der vermerkt ist, dass der/die neue Mitarbeiter/in AktiF oder AktiF PLUS berechtigt ist, muss zu Beginn der Ausbildung vorliegen. Sollte dies nicht der Fall sein, kann diese bis zu 20 Tage nach Ausbildungsbeginn beantragt werden. Wichtig ist allerdings, dass der/die Antragssteller/in am Tag vor Beginn der Ausbildung die Zugangsbedingungen erfüllte. Bei der Einstellung nach der Ausbildung muss keine neue Bescheinigung beantragt werden, sofern der Übergang nahtlos ist.

Und wenn ich meinen Praktikanten nicht direkt nach der Ausbildung einstellen kann?

Aufgrund der Coronakrise wird die Einstellung nach einer anerkannten Ausbildung und die damit verbundenen vorteilhafteren Förderungen gewährt, wenn der Übergang nach der Ausbildungsmaßnahme innerhalb von 6 Monaten erfolgt. Es muss sich somit nicht um eine nahtlose Einstellung handeln. Bisher sieht das Dekret vom 28.05.2018 zur AktiF- und AktiF PLUS-Beschäftigungsförderung vor, dass nach den Ausbildungen IBU, EPU, AIB, Lehre und Industrielehre eine nahtlose Übernahme in einen Arbeitsvertrag beim Arbeitgeber erfolgen muss, um vom vorteilhaften Zuschuss zu profitieren, d.h. dass der Zuschuss nicht nach einem Jahr (bei AktiF) bzw. nach zwei Jahren (bei AktiF PLUS) reduziert wird. Aufgrund der Corona-Krise ist dies sicherlich für viele Arbeitgeber nicht möglich. Damit die Arbeitgeber, die im Vorfeld im Rahmen der vorgenannten Ausbildungen AktiF- oder AktiF PLUS-Berechtigte ausgebildet haben, trotzdem vom vorteilhafteren Zuschuss profitieren können, gewährt die Regierung den Arbeitgebern eine Übernahmefrist von maximal 6 Monaten. Diese verlängerte Übernahmefrist gilt für die Ausbildungsmaßnahmen, die im Zeitraum zwischen dem 13. März 2020 und dem 30. September 2020 enden.

 

Mein/e neue/r Mitarbeiter/in ist nach der Einstellung aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft verzogen. Und jetzt?

Wenn der/die neue Mitarbeiter/in nach der Einstellung aus dem deutschen Sprachgebiet wegzieht, hat das keinen negativen Einfluss auf Ihre Förderung. Sie erhalten weiterhin den Zuschuss indem Sie die monatlichen Belege beim Ministerium einreichen.

Weiterführende Informationen

Hier finden Sie weitere Informationen zu Aktif(Plus) sowie Downloads zum Thema.