Das Einstiegs­praktikum

Sie sind Schulabgänger haben kein höheres Diplom als das Abitur? Eventuell kommt das Einstiegspraktikum (EPU) für Sie in Frage.

Warum ein Einstiegspraktikum?

Das Einstiegspraktikum im Unternehmen bietet arbeitsuchenden Schulabgängern die Möglichkeit, berufliche Erfahrungen zu sammeln und so ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

Welche Bedingungen müssen die Schulabgänger erfüllen? 

  • Die Schulabgänger müssen zu Beginn des Praktikums als nicht beschäftigte Arbeitsuchende beim Arbeitsamt oder einem anderen öffentlichen Dienst für Beschäftigung oder Ausbildung (Le FOREM, VDAB, Actiris) eingetragen sein.
  • Sie müssen sich in der sogenannten Berufseingliederungszeit befinden.
  • Sie müssen als mittelmäßig oder gering qualifiziert gelten.
  • Mittelmäßig qualifiziert bedeutet: der Jugendliche hat höchstens ein Diplom der Oberstufe des Sekundarwesens (Abitur).
  • Gering qualifiziert bedeutet: der Jugendliche hat die Oberstufe des Sekundarwesens nicht beendet (kein Abitur).
     

Welche Arbeitgeber kommen in Frage?

Das Einstiegspraktikum kann in privaten und öffentlichen Unternehmen und bei Vereinigungen ohne Gewinnerzielungsabsicht absolviert werden.

Welche Praktikumsbedingungen?

  • Das Einstiegspraktikum dauert mindestens 3 Monate und höchstens 6 Monate.
  • Es muss sich um ein Vollzeitpraktikum handeln, einschließlich einer eventuellen Ausbildung.
  • Es kann frühestens ab dem 1. Tag des 7. Monats ab dem Eintragungsdatum beginnen, spätestens aber am letzten Tag der Berufseingliederungszeit.
  • Es kann mit einer Ausbildung kombiniert werden.
     

Welche finanziellen Vorteile für den Schulabgänger?

  • Der Arbeitgeber zahlt eine monatliche Prämie von 200 € (nicht sozialbeitragspflichtig).
  • Das Landesamt für Arbeitsbeschaffung (ONEM/LfA) zahlt zusätzlich eine Praktikumsunterstützung.
     

Mehr Informationen

  • Praktikastellen und Verträge: Arbeitsamt der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Le FOREM, VDAB, ACTIRIS
  • Praktikumsunterstützung: Landesamt für Arbeitsbeschaffung (LfA)