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Kaum Veränderung der Arbeitslosigkeit in Ostbelgien im Juni

Arbeitsmarkt-Info Juni 2019

Ende Juni 2019 waren in Ostbelgien 2.158 Vollarbeitslose gemeldet. Dies sind 55 Personen mehr als Ende Mai, was einem Anstieg um rund 2,6% entspricht.

Insgesamt waren nach Angaben des Arbeitsamtes Ende Juni 1.113 Männer und 1.045 Frauen als Arbeitsuchende ohne Beschäftigung eingetragen. Die Arbeitslosenquote bleibt mit 5,9% knapp unter der 6%-Marke. Der leichte Anstieg der Arbeitslosenzahlen ist fast ausschließlich auf eine Zunahme bei den Frauen zurückzuführen. Es ist jedoch wie jedes Jahr zu erwarten, dass in den beiden Sommermonaten Juli und August saisonal bedingt ein weitaus größerer Anstieg der Zahlen eintreten ist.

In den anderen Landesteilen stagnieren die Arbeitslosenzahlen im Juni vollständig: Im Landesschnitt sind 0,2% mehr Arbeitslose (+1.040 Personen) gemeldet als im Mai. Insgesamt waren im Juni in Belgien fast 453.000 Vollarbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote Belgiens beträgt 8,9%, in Flandern 5,8% und in Wallonien 12,3%. Die höchste Arbeitslosenquote von 17,5% liegt in der Region Brüssel-Hauptstadt vor.

Die größte Altersgruppe bei den Arbeitslosen in Ostbelgien stellen weiterhin die über 50-Jährigen mit einem Anteil von über 39%. Die Arbeitslosenrate dieser Altersgruppe beträgt 7%. Der Anteil der Jugendlichen an der Anzahl Arbeitsloser liegt bei 12,5%. Die Arbeitslosenrate bei den unter 25-Jährigen beträgt 6,9%.

Im Vergleich zum Vorjahr bleibt es bei der positiven Entwicklung des letzten Jahres, auch wenn die Werte nicht mehr so stark sinken wie in den vergangenen Monaten: Ende Juni waren 34 Arbeitsuchende weniger gemeldet als Ende Juni 2018. Dies entspricht einem Rückgang um 1,6%. Im Schnitt lag der Rückgang im letzten Jahr bei rund 8%. In den anderen Regionen des Landes sinken die Arbeits­losenzahlen ebenfalls: Im Landesschnitt sind rund 2,6% weniger Arbeitsuchende gemeldet als 2018, wobei dieser Rückgang vor allem in Flandern und Brüssel vorliegt, während in Wallonien die Werte im Vergleich zum Vorjahr bereits seit einigen Monaten eher stagnieren.