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Ausbildung im Ausland

Ausbildung in Deutschland 

Eine Ausbildung (Lehre) in Deutschland zu machen ist natürlich auch möglich. In Deutschland gibt es rund 350 verschiedene Ausbildungsberufe. Eine Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Das Ausbildungsjahr beginnt meistens im August. Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren verläuft meist in mehreren Schritten. Die schriftliche Bewerbung sollte rund 10 Monate vor Beginn der Ausbildung verschickt werden. Da das Bewerbungsverfahren in Deutschland komplett anders verläuft als in Belgien (siehe Beispiel), raten die BerufsberaterInnen des Arbeitsamtes der DG den Jugendlichen an, eine große Anzahl an Bewerbungen zu verschicken. Für manche Ausbildungsberufe ist es auch empfehlenswert, die Suche nicht nur auf die benachbarten Bundesländer zu beschränken, sondern auch andere bzw. ganz Deutschland in Betracht zu ziehen (z. Bsp. Tierpfleger, Goldschmied, …).

Großen Wert legen die Betriebe auf Rechtschreibung und Grammatik, da das meist das erste Auswahlkriterium ist.

Erste Gespräche und Tests finden im Februar - März statt, ab April werden bereits Ausbildungsverträge unterschrieben.

Beispiel:

  • Oktober – November: schriftliche Bewerbung
  • Dezember – Januar: Durchsicht der Bewerbungen und erste Auswahl seitens der Arbeitgeber/innen
  • Februar – April: Bewerbungsgespräche, verschiedene Tests, …
  • Mai – Juni: Entscheidung seitens der Arbeitgeber/innen

 

Ausbildung in Luxemburg

Ab dem Monat Mai sollte man die Lehrangebote der Arbeitsagentur beobachten. In Luxemburg ist der „Service  de l’Orientation professionnelle“ für die Vergabe der Lehrstellen zuständig.

Auch sollte man sich bei obengenanntem Service zu einem Orientierungsgespräch anmelden, während diesem Gespräch kann man sich auch eintragen.

Ab Mitte Juli werden die Lehrverträge unterschrieben. 

 

Ausbildung in Frankreich 

Ob Wissensdrang, Abenteuerlust, Karriere oder die gespannte Arbeitsmarktlage – die Gründe, die für einen Auslandsaufenthalt sprechen, sind vielfältig. Wer sich als junger Mensch für eine handwerkliche Berufsausbildung bei der französischen Wandergesellenvereinigung Compagnons du Devoir entscheidet, hat neben der Aneignung von exzellenten beruflichen Qualifikationen die Möglichkeit, ein fremdes Land sowie dessen Sprache, Kultur und Einwohner kennen zu lernen und einmalige Erfahrungen zu sammeln.

Berufseinsteiger zwischen 16 und 19 Jahren haben die Option, mit der französischen Organisation Compagnons du Devoir in rund 20 handwerklichen Berufen eine komplette Erstausbildung in Frankreich zu absolvieren. Die Gesellenvereinigung steht jungen Azubis auf der ganzen Welt offen und setzt ihre Lehrlinge in 43 verschiedenen Ländern ein. Dabei sind die Unterbringung, Verpflegung und Vergütung der jungen Handwerker ein fester Bestandteil des Programms.

Je nach Richtung dauert die Lehre zwei oder drei Jahre. Bedingung ist ein Ausbildungsverhältnis zwischen dem Lehrling, einem Ausbildungszentrum und einem Handwerksbetrieb. Die so genannte Association ouvriere de Compagnons du Devoir übernimmt die überbetriebliche Ausbildung, die die Lehrlinge für elf Wochen im Jahr besuchen und deren Lerninhalte von erfahrenen Compagnon vermittelt werden.

Großes Ausbildungsspektrum
 

Das Angebot der Lehrberufe bei den Compagnons du Devoir ist groß und umfasst Beschäftigungen im Bauwesen, Metallgewerbe, dem Transportgebiet, dem Lederbereich sowie der Dekoration und dem Lebensmittelgewerbe. Ausgebildet werden beispielsweise Zimmerer, Tischler und Dachdecker aber auch Stuckateure, Sanitärinstallateure, Heizungsbauer, Maurer und Steinmetze. Ebenso können die Berufe Anlagenbauer, Hufschmied, Schlosser, Karosseriebauer, Mechaniker, Raumausstatter, Schuhmacher, Bäcker, Konditor, oder Autosattler bei der Wandergesellenvereinigung erlernt werden.

Unterkunft
 

Die Unterbringung der Lehrlinge erfolgt entweder direkt in den Häusern der Compagnons oder in ausgewählten Gastfamilien. Die Vereinigung dient dabei als eine große Stütze, da sowohl die Organisation des Sprachkurses, als auch die Vermittlung eines geeigneten Ausbildungsbetriebes und einer passenden Unterkunft von der Gesellenvereinigung abgewickelt wird. Auch Hilfestellungen bei Alltagsfragen, Behördengängen oder Formalitäten sind Teil des Programms.  

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