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Hilfs- und Förderangebote für Studenten

Die Hilfs- und Förderangebote der Hochschulen

Jede Hochschule ist per Gesetzt verpflichtet, einen speziellen Förderdienst für Studenten einzurichten, den SAR (Service d’aide à la réussite).

Dieser Dienst hat die Aufgabe, allen Studierenden zum Erfolg zu verhelfen:

  • er muss vor Ende des ersten Tertials, also nach vier Monaten, Pflichtkurse organisieren, die dazu dienen, minimale Grundkompetenzen zu vermitteln, und den Studenten Arbeitsinstrumente und –methoden an die Hand geben, die ihre Erfolgschancen optimieren.
  • er muss Begegnungen mit allen Studienanfängern organisieren, deren Erfolg am Ende des ersten Tertials gefährdet ist, und ihnen eine Art Charta vorschlagen, in der sich die Hochschule und der Student dazu verpflichten, alles zum Erfolg Notwendige zu unternehmen.

Das Angebot besteht aus Nachhilfekursen (Sprachen, Mathematik usw.), die Unterstützung durch Studenten aus höheren Semestern, die als Tutoren fungieren, und Workshops: Notizen nehmen, Arbeitsmethoden, mündlicher und schriftlicher Ausdruck, Zusammenfassungen schreiben, Gedächtnistraining, Stressbewältigung, Zeitplanung, Vorbereitung auf Prüfungen usw.


Die Hilfs- und Förderangebote der Universitäten

Alle Universitäten verfügen über spezielle sozialpädagogische Dienste, deren Aufgabe darin besteht, Studienanfängern die Integration im neuen Umfeld zu erleichtern und ihre Erfolgschancen zu verbessern.

Angeboten werden zum Beispiel folgende Hilfeleistungen:

  • Studienberatung: Hilfe bei Problemen im Zusammenhang mit der Studienwahl, fehlender Motivation, einer fachlichen Umorientierung usw.
  • pädagogische Hilfe: Zeitplanung, Mitschreibe-Technik, Merktechniken, Vorbereitung auf Prüfungen, Verfassen von Texten, Quellensuche usw.
  • soziale Hilfe: Beratung in finanziellen Fragen, Informationen über Studienbeihilfen und Familienzulagen, Unterstützung bei administrativen Schritten (ÖSHZ usw.)
  • psychologische Hilfe: Beratung bei Studien-, familiären oder Beziehungsproblemen usw.

In den meisten Fällen finden diese  Beratungen natürlich in persönlichen Gesprächen statt. Möglich sind aber auch Seminare, zum Beispiel in Methodik, zur Planung des ersten Studienjahres oder zur Prüfungsvorbereitung.

Daneben gibt es Online-Ratgeber, wie sie zum Beispiel die Universität Lüttich anbietet: Fern-Coaching per E-Mail, eine spezielle Website zum Thema Arbeitsmethoden oder Foren, in denen die Studenten sich austauschen können.


Studienzugang für Personen mit Behinderung

Um Studenten, die unter einer Behinderung leiden, einen leichten Zugang zum Studium und Chancengleichheit zu ermöglichen, bieten die Universitäten und die meisten Hochschulen spezielle Dienstleistungen an. Wer mehr über die verschiedenen Formen der Unterstützung erfahren möchte, kann sich direkt an die Studieneinrichtungen wenden.

Daneben gibt es pädagogische Begleitdienste, die von den Einrichtungen für Personen mit Behinderung der Wallonischen Region (AWIPH) und der Region Brüssel-Hauptstadt (PHARE) anerkannt sind. Ihre Aufgabe besteht vor allem darin, den Lehrstoff bei Bedarf noch einmal zu erklären, damit der Student den Anschluss nicht verliert. Die Dienste bieten ihre Hilfe ausschließlich außerhalb der Vorlesungszeiten an.

Es gibt zehn solcher Dienste in der Französischen Gemeinschaft. Hier die Adressen.

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