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Der Studiengang Gesundheits- und Pflegewissenschaften

Der ergänzende berufsbildende Sekundarunterricht (Brevet)

Neben dem eigentlichen Hochschulstudium organisiert die Autonome  Hochschule ein dreijähriges Vollzeitstudium im ergänzenden berufsbildenden Sekundarunterricht, das mit einem Brevet abschließt. Die Lehrprogramme richten sich nach den Vorgaben des Krankenpflegeprofils. Theorie und Praxis (klinische Unterweisung) verteilen sich gleichmäßig auf die drei Studienjahre.

Die Zulassungsbedingungen

Man muss über mindestens einen der folgenden Studiennachweise verfügen, um zum Studium zugelassen zu werden:

  • Abschlusszeugnis der Oberstufe des Sekundarunterrichts
  • Studienzeugnis des 6. Jahres des berufsbildenden Vollzeitsekundarunterrichts
  • Bescheinigung über das Bestehen der Vorbereitungsprüfung vor dem außerschulischen Prüfungsausschuss
  • gleichgestellte Studiennachweise oder Bescheinigungen
  • Brevet in Kinderpflege, wenn es vor dem 30. Juni 1985 erworben wurde
  • Abschluss des 6. Jahres des berufsbildenden Vollzeitunterrichts, wenn er vor dem 30. Juni 1985 erworben wurde

Der Abschluss

Der Studiengang schließt mit einem Brevet ab. Das Brevet bietet zwei Möglichkeiten:

  • den direkten Berufseinstieg, vornehmlich  in den allgemeinen Krankenhausdiensten, den Alten- und Pflegeheimen oder im ambulanten Pflegedienst
  • den Zugang zu bestimmten Zusatzqualifikationen und zu einem Brückenstudium, nach dessen erfolgreichem Abschluss das Brevet in ein Bachelor-Diplom umgewandelt wird.

Die Ausbildungsinhalte

Zum Krankenpflegeprofil gehören vor allem folgende Kompetenzen:

  • professionelle und verantwortungsbewusste Pflege
  • Behindertenbeistand
  • Palliativpflege
  • Vorbeugung von Gesundheitsrisiken
  • die Fähigkeit, die Praxis zu reflektieren und zu evaluieren
  • die Fähigkeit, interdisziplinär zu arbeiten
  • die Fähigkeit, Praktikanten und Kollegen zu begleiten und zu unterweisen
  • die Fähigkeit, eigenständig im multidisziplinären Team zu arbeiten
  • die Fähigkeit, Programme in den Bereichen Pflege, Prävention usw. umzusetzen
  • die Fähigkeit, zur Weiterentwicklung des Berufs beizutragen
     

 


 

Der Bachelor in Gesundheits- und Krankenpflegewissenschaften

Das Bachelorstudium vermittelt praktisches und theoretisches Wissen, wobei im ersten Studienjahr das Hauptgewicht auf der Theorie liegt. Die Praxis (klinische Unterweisung) macht im ersten Jahr 25%, im zweiten 50% und im dritten Jahr 75% aus Nach dem Abschluss bieten sich Spezialisierungen an: Pädiatrie, Psychiatrie, Geriatrie, Onkologie u.a.

Die Zulassungsbedingungen

Man muss über mindestens einen der folgenden Studiennachweise verfügen, um zum Studium zugelassen zu werden:

  • Abschlusszeugnis der Oberstufe des Sekundarunterrichts
  • Hochschulabschluss
  • ein gleichgestellter Abschluss auf der Grundlage oder in Anwendung eines Gesetzes, eines Dekrets, einer europäischen Richtlinie oder einer internationalen Konvention

Der Abschluss 

Der Bachelor in Krankenpflege eröffnet den Absolventen folgende Möglichkeiten: 

  • Zugang zu verantwortlichen Positionen während der beruflichen Laufbahn
  • Zusatzstudien: Spezialisierungen in den Bereichen Pädiatrie, Psychiatrie, Intensivpflege, Geriatrie, Onkologie u.a.
  • weiterführenden Studien: Master in Pflegewissenschaften, Kriminologie u.a. 

Die Ausbildungsinhalte

Hier eine Auswahl der Fächer, die im ersten Studienjahr belegt werden müssen:

  • allgemeine Psychologie und Psychologie in Gesundheits- und Krankenpflegewissenschaften
  • allgemeine Pathologie
  • Prinzipien der Gesundheitsförderung und Prävention
  • Grundsätze der Gesundheitspflege
  • allgemeine Grundsätze der Krankenpflege
  • Prinzipien der Verwaltung und Ökonomie der Gesundheit
  • Allgemeine Pflege, Ergonomie, Hebe- und Verlagerungstechniken
  • Innere Medizin
  • Chirurgie
  • Mutter und Neugeborenes, Kinder und Jugendliche
  • Betagte und Behinderte
  • Gynäkologie und Geburtshilfe, Kinderheilkunde
  • spezielle Pathologie: Chirurgie und innere Medizin
  • Ernährungs- und Diätlehre
  • Pharmakologie
  • allgemeine Hygiene, Krankenhaushygiene, Berufshygiene
  • Biologie, Biochemie und Mikrobiologie
  • Anatomie, Physiologie einschließlich Biophysik
  • Einführung in Recherche und Statistik
  • spezielle Pflegebereiche: Erste Hilfe, Behinderte, Chirurgie, innere Medizin, Ergonomie
  • Berufsethik, Berufsgeschichte, juristische Aspekte des Berufs
  • Zivil- und Sozialrecht
  • allgemeine Soziologie
  • Theorie und Konzepte der Krankenpflege
  • Anthropologie
  • Philosophie und Religionskunde
  • Kommunikation und Gesprächsführung

 


 

Vorbereitende Praktikumsmöglichkeiten im Berufsfeld der Krankenpflege

Das IAWM (Institut für Aus- und Weiterbildung im Mittelstand und in kleinen und mittleren Unternehmen) organisiert während der Osterferien Schnupperwochen im Handel, Handwerk, Technik und Dienstleistungsgewerbe. Dazu kann seit 2015 auch ein Einblick in Pflegeberufe gewonnen werden.

Diese Schnupperwochen bieten Jugendlichen die Möglichkeit, sich in über 300 Einrichtungen umzusehen und sich so vor Ort ein Bild über die realen Arbeitsbedingungen und -anforderungen der Berufswelt zu machen. Die Schnupperwochen sind nicht selten der erste gute Schritt für eine konkrete Lehrstellen- und Studienplatzsuche.

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